{"id":47062,"date":"2026-06-17T07:17:37","date_gmt":"2026-06-17T05:17:37","guid":{"rendered":"https:\/\/balticwind.eu\/klimamodelle-haben-die-beobachtungen-eingeholt-zeigt-hamburger-studie\/"},"modified":"2026-06-17T07:17:37","modified_gmt":"2026-06-17T05:17:37","slug":"klimamodelle-haben-die-beobachtungen-eingeholt-zeigt-hamburger-studie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/klimamodelle-haben-die-beobachtungen-eingeholt-zeigt-hamburger-studie\/","title":{"rendered":"Klimamodelle haben die Beobachtungen eingeholt, zeigt Hamburger Studie"},"content":{"rendered":"<p>Die neueste Generation von Klimamodellen bildet die beobachtete Realit\u00e4t inzwischen so genau ab, dass nicht mehr die Modelle die wichtigste Grenze der Klimaberechnung sind, sondern die Qualit\u00e4t der Beobachtungsdaten. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung von Dr. Lukas Brunner vom Exzellenzcluster CLICCS der Universit\u00e4t Hamburg, ver\u00f6ffentlicht in Communications Earth &#038; Environment.<\/p>\n<p>Brunner und Kollegen untersuchten 176 Klimamodelle aus den vergangenen 30 Jahren und verglichen ihre Temperaturkarten mit zehn Beobachtungsdatens\u00e4tzen statt mit einer einzigen Referenz. Im Durchschnitt sind die Modelle deutlich genauer geworden, der Fortschritt ist jedoch ungleich: &#8220;Nimmt man ein wirklich gutes Modell aus den 1990er Jahren, entspricht seine Leistung etwa der eines mittelm\u00e4ssigen Modells von heute.&#8221;<\/p>\n<p>Die Studie hebt die neuesten Modelle im Kilometermassstab hervor, die das Klimasystem auf Gittern von f\u00fcnf bis zehn Kilometern simulieren statt des fr\u00fcheren Standards von rund 100 Kilometern. Diese Aufl\u00f6sung erlaubt es, Prozesse wie die Bildung von Gewitterzellen direkt zu simulieren statt sie zu approximieren. Die Arbeit r\u00e4umt zudem mit einer verbreiteten Annahme auf: Eine blosse Verdopplung der Aufl\u00f6sung verbessert die Ergebnisse nicht, wenn Modellphysik und Abstimmung nicht ebenfalls angepasst werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Ostseeraum, wo Wind-, Niederschlags- und Sturmmuster sowohl den Energieertrag als auch das K\u00fcstenrisiko pr\u00e4gen, ist die Verl\u00e4sslichkeit regionaler Klimaprojektionen mehr als akademisch. Bessere Modelle speisen die IPCC-Berichte und die regionale Anpassungsplanung, auf der Energie- und Infrastrukturentscheidungen zunehmend beruhen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Hamburger Studie zu 176 Klimamodellen zeigt: Die neueste Generation trifft Beobachtungen so genau, dass die Datenqualit\u00e4t die Hauptgrenze ist, nicht die Modelle.<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":47057,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2062],"tags":[],"class_list":["post-47062","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-technologie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47062"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47062\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/balticwind.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}