Finnische Unternehmen und Kommunen haben zwischen 2017 und 2025 im Rahmen freiwilliger Energieeffizienzvereinbarungen mehr als 2,1 Milliarden Euro investiert und dadurch den jährlichen Energieverbrauch um 18,6 Terawattstunden gegenüber dem Ausgangsniveau gesenkt, teilte die Regierung mit.
Das zwischen Staat und Branchen vereinbarte Programm ermöglichte es Finnland, die strengen Energieeffizienzvorgaben der EU ohne neue nationale Gesetzgebung zu erfüllen, erklärte Umwelt- und Klimaministerin Sari Multala. Dem Vereinbarungszeitraum 2017–2025 schlossen sich 780 Unternehmen sowie 160 Kommunen und Gemeindeverbände an, die zusammen fast 60 Prozent des gesamten finnischen Energieverbrauchs abdecken.
Die Teilnehmer setzten insgesamt 34.500 Energieeffizienzmaßnahmen um, unterstützt durch staatliche Energiefördermittel von rund 170 Millionen Euro. Laut Regierung senkten die Maßnahmen Finnlands jährliche CO2-Emissionen um bis zu vier Millionen Tonnen.
Ein neuer Vereinbarungszeitraum für 2026 bis 2035 hat bereits begonnen, teilten das Ministerium für Wirtschaft und Beschäftigung, das Umweltministerium, die Energiebehörde und die Agentur Motiva mit, die die Ergebnisse gemeinsam veröffentlichten.








