Perigus Energy hat sein europäisches Portfolio aus Onshore-Wind-, Solar- und Batteriespeicherprojekten erstmals auf der WindEnergy Hamburg vorgestellt – der von Copenhagen Infrastructure Partners unterstützte Entwickler meldet 668 MW installierte Leistung und warnt vor wachsenden regulatorischen Risiken für langfristige Investitionsentscheidungen in seinen Kernmärkten.
CEO Kieran White erklärte auf der Energy Storage Stage der Messe, die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland, Irland, Spanien und dem Vereinigten Königreich – den vier Kernmärkten von Perigus Energy – würden zunehmend volatiler. Er appellierte an Politik, Regulierungsbehörden und Netzbetreiber, langfristige Investitionen durch verlässliche Entscheidungen zu unterstützen, und forderte zugleich die Branche auf, klar zu benennen, welche regulatorischen Vorgaben neue Projekte verzögern oder verteuern.
Perigus Energy entstand im Mai 2026 durch die Übernahme des Unternehmens durch Copenhagen Infrastructure Partners über dessen Flaggschifffonds CI V. Das Unternehmen verfügt europaweit über 668 MW installierte Leistung, weitere 160 MW befinden sich in fortgeschrittener Bauphase, und für Projekte mit zusätzlich 200 MW Leistung sollen bis Jahresende die finalen Investitionsentscheidungen fallen.
Seit dem Rebranding hat das Unternehmen zwei Solarprojekte in Betrieb genommen: den 81-MW-Solarpark Garreenleen in Irland im August sowie – seit Anfang September – die Anlage WildparkPV Sötern in Deutschland, die erste großflächige Freiflächen-Solaranlage des Landes in einem Damwildgatter, über die BalticWind.EU bereits separat berichtet hat. Allein in Deutschland verfügt Perigus Energy eigenen Angaben zufolge über mehr als 30 Jahre Erfahrung und hat bereits 800 MW an Wind- und Solarleistung realisiert.








