PGE Baltica, die Offshore-Windtochter der PGE-Gruppe, verlegt ihren Firmensitz von Warschau nach Danzig. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass sich der Schwerpunkt seiner Arbeit von der Projektvorbereitung auf den Bau und später den Betrieb der Anlagen verlagert.
PGE Baltica unterhält seit einigen Jahren ein Büro in Danzig, in dem inzwischen mehr als 50 Personen arbeiten, überwiegend Ingenieure und Fachleute für Local Content, die eng mit der polnischen Lieferkette zusammenarbeiten. Das Unternehmen erwartet, dass die Bedeutung des Danziger Teams mit dem Projektfortschritt weiter wächst. In Warschau bleibt PGE Baltica präsent, um den Kontakt zur Zentralverwaltung, zu Finanzinstituten und zur PGE-Gruppe zu halten.
Bartosz Fedurek, Vorstandsvorsitzender von PGE Baltica, sagte, das Unternehmen wolle möglichst nah an den Orten sein, an denen seine Anlagen gebaut und betrieben werden, und nah an den Firmen der heimischen Offshore-Lieferkette. Local Content und eine starke nationale Basis seien für den Aufbau dauerhafter wirtschaftlicher Wertschöpfung in Polen zentral.
Dariusz Lubera, Vorstandsvorsitzender der PGE Polska Grupa Energetyczna, erklärte, Pommern sei heute das Zentrum der polnischen Offshore-Windenergie; die Nähe zu Partnern, Häfen und Bauunternehmen erleichtere strategische Investitionen in der Ostsee. Nach seinen Angaben entwickelt PGE Baltica das größte Offshore-Wind-Portfolio Polens und eines der größeren in Europa.
Aleksandra Dulkiewicz, Stadtpräsidentin von Danzig, begrüßte die Entscheidung und bezeichnete die Offshore-Windenergie als eine der größten wirtschaftlichen Chancen für die Stadt und ganz Pommern. Die Sitzverlegung wurde am 19. Oktober 2026 in Danzig feierlich besiegelt.








