WindEurope hat am 24. September ein neues Karriereportal (Careers Hub) gestartet, das Arbeitssuchende, Studierende und Quereinsteiger für die Windbranche gewinnen soll – laut dem Verband sollen bis 2030 mehr als 100.000 neue Stellen entstehen.
Laut Eurostat ist etwa jeder siebte junge Europäer im Alter von 15 bis 24 Jahren arbeitslos, während die Windbranche zugleich mit einem wachsenden Fachkräftemangel kämpft. WindEurope zufolge werden bis Ende des Jahrzehnts europaweit 7.000 Rotorblatttechniker, 6.500 Servicetechniker im Außeneinsatz und 5.000 Techniker für die Vormontage benötigt.
Das Portal bündelt Berufsprofile entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Technikern und Ingenieuren über Datenspezialisten und Projektmanager bis hin zu Juristen, Finanzexperten und Fachkräften in der Lieferkette – sowie Aus- und Weiterbildungsangebote und einen Test, der Fähigkeiten mit passenden Berufen abgleicht.
WindEurope betont, dass die Windenergie eine Technologie sei, die in Europa vollständig entlang der Wertschöpfungskette hergestellt werde: Mehr als 250 europäische Fabriken produzieren Turbinen und Komponenten, in den vergangenen vier Jahren investierte die Branche über 17 Milliarden Euro in neue und erweiterte Werke, Häfen und Schiffe.
Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften betrifft auch die Ostseeregion, wo der Ausbau von Offshore- und Onshore-Windkapazitäten geschulte Techniker und Ingenieure erfordert, sobald Projekte von der Genehmigung in Bau und Betrieb übergehen.








