Der deutsche Projektentwickler JUWI baut nach eigenen Angaben derzeit weltweit Wind- und Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 1.000 Megawatt. Mit dem Beginn der Modulmontage im Solarpark Trifylli in Nordgriechenland erreichte das Unternehmen die Gigawatt-Marke.

Insgesamt verbaut JUWI rund 1,3 Millionen Solarmodule in zwölf PV-Projekten und errichtet 46 Windenergieanlagen an elf Standorten. „Damit zeigen wir einmal mehr unsere Kompetenz, anspruchsvolle Projekte erfolgreich zu planen und umzusetzen. Unsere Bauaktivitäten laufen derzeit auf Hochtouren”, betont CEO Jost Backhaus. Der Park Trifylli gehört zum 156-Megawatt-Cluster „Clover”, das JUWI für den Investor Mirova errichtet; in Griechenland baut das Unternehmen an sieben Standorten über 400 Megawatt Solarleistung, wobei die Teams immer wieder auf historische Funde stoßen, die flexible Anpassungen erfordern.

Auch in Afrika ist das Unternehmen aktiv. Im Senegal entsteht für den Bergbaukonzern Eramet eine 20,3-Megawatt-Solaranlage mit einem 11,12-Megawatt-Batteriespeicher, während in Südafrika vier Projekte mit rund 350 Megawatt im Bau sind. In Deutschland bleibt die Onshore-Windenergie der wichtigste Umsatztreiber der Gruppe – mit 46 Anlagen und rund 270 Megawatt in fünf Bundesländern.

JUWI, Teil der Mannheimer MVV Energie AG, hat in 30 Jahren über 3.500 Megawatt Wind- und mehr als 4.000 Megawatt Solarleistung geplant und errichtet. Planungen für weitere Projekte laufen zudem in den USA und in Italien. Für die Ostseeregion zeigt das Tempo von JUWI, wie etablierte europäische Entwickler ihr Know-how für Hybridprojekte aus Wind, Solar und Speicher gleichzeitig in mehrere Märkte tragen.