Die Perigus Energy Deutschland GmbH hat die Rechte für das Windparkprojekt Olpe-Rehringhausen von der ABO Energy GmbH & Co. KGaA erworben und verantwortet damit die weitere Umsetzung des genehmigten Vorhabens in Nordrhein-Westfalen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten beide Projektentwickler.
Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten. Der Kreis Olpe erteilte am 26. März 2026 die Genehmigung für den Bau und Betrieb von drei Windenergieanlagen mit je sieben Megawatt Leistung, insgesamt also 21 MW. Der Standort liegt in einem ausgewiesenen Windvorranggebiet im Waldgebiet Rother Stein nahe der Bundesstraße B55.
Rund drei Kilometer östlich entwickelt Perigus Energy mit dem Windpark Windfart ein zweites Vorhaben. Die räumliche Nähe beider Projekte schaffe Synergien für Planung, Umsetzung und den späteren Betrieb, so das Unternehmen.
„Die Übernahme von Olpe-Rehringhausen unterstreicht unsere Fähigkeit, auch im aktuellen Marktumfeld gezielt attraktive Projekte zu sichern“, sagte Stefan Bachmaier, Geschäftsführer der Perigus Energy Deutschland.
Perigus Energy, vormals OSTWIND und zuvor Teil von Ørsted, entwickelt, baut und betreibt Wind-, Solar- und Speicherprojekte in Deutschland, Irland, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Das Unternehmen gehört zu Copenhagen Infrastructure Partners, dem dänischen Fondsmanager, der zugleich zu den größten Investoren in der Offshore-Windkraft in der Ostsee zählt. Perigus verweist auf 668 MW installierte Leistung aus erneuerbaren Energien in Europa und über 160 MW an Solar- und Windprojekten im Bau; in Deutschland wurden in mehr als 30 Jahren über 800 MW realisiert.
Zu den Konditionen der Transaktion wurden keine Angaben gemacht. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Regensburg und eine Niederlassung in Essen.








