Der Turbinenhersteller Nordex Group meldete für das zweite Quartal 2026 eine deutlich verbesserte Profitabilität, mit stark gestiegenem Auftragseingang und positivem Freien Cashflow. Das Unternehmen bestätigte seine Jahresprognose.
Der Umsatz stieg um 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 2,2 Mrd. Euro. Das EBITDA hat sich auf 223,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 108,2 Mio. Euro) und hob die EBITDA-Marge auf 10,3 Prozent von 5,8 Prozent. Der Jahresüberschuss kletterte auf 111,5 Mio. Euro nach 31,0 Mio. Euro im Vorjahresquartal, der Freie Cashflow erreichte 165 Mio. Euro.
Der Auftragseingang im Segment Projekte stieg um 32,2 Prozent auf 3.054 MW aus zehn Ländern, bei stabilem durchschnittlichem Verkaufspreis von 0,97 Mio. Euro pro MW. Zum Ende Juni belief sich der Auftragsbestand auf 18,4 Mrd. Euro nach 14,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. „Die Ergebnisse zeigen die Fortschritte bei der Umsetzung unserer Projekte und der Verbesserung unserer Profitabilität”, sagte Vorstandschef José Luis Blanco und betonte den Fokus auf das mittelfristige Margenziel.
Im Quartal installierte Nordex 1.168 MW in 15 Ländern, davon 87 Prozent in Europa. Für den Ostsee- und den breiteren europäischen Markt deuten die Rückkehr zu zweistelligen Margen und ein wachsender Auftragsbestand auf eine Lieferkette hin, die nach mehreren mageren Jahren finanziell wieder Tritt fasst — eine Voraussetzung für den Onshore- und Offshore-Ausbau der Region.








