Die Nordex Group hat im dritten Quartal 2026 im Segment Projekte Aufträge über 2.810 MW verbucht, 29,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (2.170 MW). Das Servicegeschäft ist darin nicht enthalten. In den ersten neun Monaten lag der Auftragseingang bei 7.733 MW, ein Plus von 16,1 Prozent gegenüber 6.661 MW im Vorjahreszeitraum.
Zwischen Juli und September bestellten Kunden 427 Turbinen für Projekte in zehn Ländern. Größter Einzelmarkt war die Türkei mit mehr als 900 MW, gefolgt von Deutschland und den USA. In den USA hat das Unternehmen seit Jahresbeginn nach eigenen Angaben mehr als 1,3 GW an Aufträgen gebucht.
Der durchschnittliche Verkaufspreis lag im dritten Quartal bei 0,90 Mio. Euro pro MW nach 0,93 Mio. Euro im Vorjahr, für die ersten neun Monate bei 0,93 Mio. Euro (2025: 0,92 Mio. Euro). Nordex führt die Entwicklung vor allem auf Projektumfang und regionalen Mix zurück und spricht von einem weiterhin stabilen Preisumfeld.
„Unser Auftragseingang wird zunehmend internationaler, und das dritte Quartal bestätigt diese Entwicklung“, sagte CEO José Luis Blanco. In Europa und Deutschland bleibe der Auftragseingang stark. Nordex mit Sitz in Hamburg konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der Klassen 4 bis 7 MW und mehr.







