Qualitas Energy führt sein deutsches Erneuerbaren-Geschäft künftig unter der Marke Navaris. Die neue Gesellschaft bündelt das über die Fonds IV und V aufgebaute Portfolio, eine Projektpipeline von mehr als 3 GW sowie rund 200 Mitarbeitende an sechs Standorten. Der Fokus des Berliner Unternehmens liegt auf der Entwicklung und dem Repowering von Onshore-Windprojekten in Deutschland.

Navaris übernimmt die End-to-End-Verantwortung für die Pipeline, von der sich mehr als 1,3 GW bereits im Bau oder Betrieb befinden, ergänzt um eine frühphasige Projektpipeline. Seit Jahresbeginn 2026 hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben ein Ausschreibungsvolumen von mehr als 500 MW gesichert, bis Jahresende sollen es rund 700 MW werden, für 2027 werden weitere 1 GW angestrebt.

Qualitas Energy ist 2018 in den deutschen Markt eingetreten und hat seither Pipeline, operative Fähigkeiten und Teams ausgebaut, die nun unter der neuen Marke arbeiten. Navaris deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Flächenakquise und Projektentwicklung über den Bau bis zum langfristigen Betrieb und Energy Management, mit Standorten in Berlin, Hamburg, Köln, Wiesbaden, Trier und Stuttgart.

„Mit Navaris gehen wir den nächsten strategischen Schritt. Die neue Marke macht sichtbar, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben: eine leistungsstarke Plattform mit einer starken Projektpipeline, umfassende operative Expertise und tiefe lokale Verankerung“, sagte Johannes Overbeck, CEO von Navaris.

Bestehende Verträge mit Geschäftspartnern und lokalen Stakeholdern gehen nach Unternehmensangaben unverändert auf Navaris über. Qualitas Energy investiert weiterhin direkt unter eigenem Namen in den deutschen Markt, und zwar über den Qualitas Energy Fonds VI unter Leitung von Adrián Cabrejas, Partner für Deutschland und Polen.

Die in Madrid ansässige Qualitas Energy hat seit 2006 mehr als 14 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert und verwaltet 11 GW in den Bereichen Windenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Wasserkraft, Batteriespeicher und Biomethan in Spanien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen, Chile und den USA. Das Unternehmen unterhält Büros in Warschau und Breslau; das Mandat des Fonds VI für Deutschland und Polen stellt die neue deutsche Plattform neben die Aktivitäten in Polen.