Polens Ministerium für Nationale Verteidigung hat eine Entscheidung vorbereitet, die den Investitionsprozess für Onshore-Windparks transparenter und planbarer machen soll — unter Wahrung der Anforderungen von Staatssicherheit und Streitkräften. Vizepremier und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz kündigte sie am 8. Juni auf der PSEW-Konferenz in Świnoujście an.

Der Minister sagte, die Entscheidung verringere Ermessensspielräume und schaffe klarere Regeln; Ziel sei es, Verfahren zu vereinfachen und Genehmigungen dort zu erleichtern, wo Windprojekte mit militärischen Belangen zusammentreffen. Er verknüpfte sie mit einer breiteren, auf die Ostsee gestützten Sicherheitsagenda, darunter Gesetze zur Ostseesicherheit und zu Investitionen im Verteidigungssektor.

Kosiniak-Kamysz bezeichnete Energiesicherheit als eine von drei Säulen der nationalen Sicherheit — neben militärischer Fähigkeit und wirtschaftlicher Resilienz — und argumentierte, heimische Windkraft an Land und auf See stärke die Unabhängigkeit von importierten Brennstoffen. Wind sei eine Quelle günstigerer und sicherer Energie.

Für die Ostseeregion adressiert ein vom Verteidigungsministerium getragener Weg zu klareren Standortregeln eines der hartnäckigsten Hindernisse für Onshore-Wind in Polen, wo die Nähe zu Militäranlagen und Radar Genehmigungen lange erschwerte.