Qualitas Energy hat sich in der Mai-Ausschreibung des deutschen Onshore-Windmarktes den Zuschlag für drei Projekte mit einer Gesamtleistung von 113,2 Megawatt gesichert und setzt damit die Expansion der Investmentplattform fort.

Die drei Projekte in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen umfassen 16 Windenergieanlagen. Nach ihrer Inbetriebnahme sollen sie genug Strom erzeugen, um rund 75.000 Haushalte zu versorgen. Die Ausschreibung war erneut deutlich überzeichnet: Bei einem ausgeschriebenen Volumen von 2.495 Megawatt gingen bei der Bundesnetzagentur 628 Gebote mit zusammen 6.409 Megawatt ein — mehr als das Zweieinhalbfache der verfügbaren Kapazität. Den Zuschlag erhielten 270 Gebote mit 2.499 Megawatt, die erfolgreichen Gebote lagen zwischen 4,44 und 5,19 Cent pro Kilowattstunde bei einem mengengewichteten Mittel von 5,06 Cent.

„Der Zuschlag für 113 MW in einem hart umkämpften Verfahren unterstreicht die Stärke unserer Plattform, die Umsetzungsfähigkeit unseres Teams und unser langfristiges Engagement im deutschen Markt”, sagte Johannes Overbeck, CEO von Qualitas Energy Deutschland. Die Projekte trügen zum Ausbau der Onshore-Windkapazitäten und zu einem widerstandsfähigeren Energiesystem bei.

Qualitas Energy verfügt in Deutschland über ein Portfolio von mehr als 100 Windprojekten, eine Pipeline von 3 Gigawatt in fortgeschrittener Entwicklung sowie über 1 Gigawatt in Bau oder Betrieb. Die 2006 gegründete Plattform hat weltweit über 14 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert und verwaltet 11 Gigawatt aus Wind, Solar, Wasserkraft, Speichern und Biomethan, unter anderem in Spanien, Deutschland, Großbritannien, Italien und Polen. Die wiederholte Überzeichnung der deutschen Auktionen zeigt den anhaltenden Wettbewerb um Onshore-Kapazitäten im größten Windmarkt der Ostseeregion.