Die Deutsche WindGuard Systems GmbH, die Berliner Softwaretochter der Unternehmensgruppe Deutsche WindGuard, hat ihr Windpark-Asset-Managementsystem WONDER um den KI-gestützten digitalen Assistenten wonBOT erweitert. Anwender stellen direkt in der Plattform Fragen in natürlicher Sprache und erhalten in Echtzeit Betriebsinformationen zu ihrem Erneuerbare-Energien-Portfolio, ohne durch Menüs und Berichte navigieren zu müssen.
Der Assistent beantwortet konkrete Fragen zu Portfolio, Anlagen und Stammdaten. Auch Inhalte der Lebenslaufakte, etwa Informationen zu Wartungen, Maßnahmen oder historischen Ereignissen, lassen sich gezielt abrufen. Zudem verarbeitet wonBOT komplexe Filter- und Zeitabfragen, zum Beispiel welche Wartungsmaßnahmen in einem bestimmten Zeitraum an einer ausgewählten Anlage durchgeführt wurden. Die Ergebnisse werden übersichtlich und kontextbezogen dargestellt.
„Mit wonBOT integrieren wir eine smarte Dialogfunktion in WONDER“, sagte Falko Feßer, Managing Director von Deutsche WindGuard Systems. „Damit verbinden wir die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz mit den Anforderungen professioneller Betriebsführung praxisnah und integrieren sie nahtlos in die bestehenden Strukturen.“
Nach Unternehmensangaben flossen Rückmeldungen aus der Technischen Betriebsführung der Gruppe in Varel, die WONDER täglich nutzt, fortlaufend in die Entwicklung ein. „Für mein Team bedeutet wonBOT eine erhebliche Entlastung im Arbeitsalltag und damit einen signifikanten Zeitgewinn“, erklärte Nicolas Kluth, Head of Technical Management bei Deutsche WindGuard. Bislang hätten Informationen häufig aus verschiedenen Bereichen zusammengetragen werden müssen, bevor die technische Bewertung beginnen konnte.
wonBOT verarbeitet die Daten laut Unternehmen innerhalb der eigenen Infrastruktur und gibt keine Informationen an externe Systeme weiter. Der Assistent ist in die Berechtigungs- und Mandantenstruktur von WONDER eingebunden, sodass Nutzer nur Informationen erhalten, für die sie Zugriffsrechte besitzen. Die im Jahr 2000 gegründete Deutsche WindGuard mit Hauptsitz in Varel und mehr als 220 Beschäftigten stellt wonBOT vom 22. bis 25. September auf der WindEnergy Hamburg vor.







