Der deutsche Onshore-Projektierer Alterric hat seine syndizierte grüne Kreditlinie von 300 Mio. Euro auf 350 Mio. Euro angehoben. Die Crédit Agricole Corporate and Investment Bank ist dem bestehenden Bankenkonsortium aus Commerzbank und ING beigetreten und übernimmt das zusätzliche Volumen von 50 Mio. Euro.
Die unbesicherte Kreditlinie wurde im Dezember 2025 abgeschlossen und läuft drei Jahre, mit Verlängerungsoptionen um bis zu zwei weitere Jahre. Die Aufstockung soll den Finanzierungsrahmen an das Volumen der Projektpipeline anpassen.
In der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land sicherte sich Alterric Zuschläge für sechs Standorte mit zusammen 242 Megawatt. Die gesamte Pipeline umfasst rund 11.000 Megawatt. Parallel entwickelt das Unternehmen bestehende Standorte durch die Kombination von Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeichern zu integrierten Energieparks weiter.
„Mit der Erhöhung auf 350 Millionen Euro richten wir unseren Finanzierungsrahmen auf unsere aktuelle Projektpipeline aus”, sagte Ingmar Schmitt, Chief Financial Officer von Alterric. „Der Beitritt von Crédit Agricole CIB als weitere Partnerin im Bankenkonsortium und das Vertrauen des gesamten Bankenkonsortiums bestätigen die Umsetzungsstärke von Alterric.”
Alterric entwickelt und betreibt Wind- und Hybridparks an Land in Deutschland, Frankreich und Griechenland und hält über 2.500 Megawatt installierte Leistung im eigenen Bestand. Rund 600 Beschäftigte arbeiten an 19 deutschen Standorten sowie in Büros in Frankreich und Griechenland. Alterric ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Aloys Wobben Stiftung und der EWE AG. Deutschland bleibt der größte Onshore-Windmarkt im Ostseeraum, und der Zugang zu unbesichertem grünem Fremdkapital auf Konzernebene wird für Projektierer, die von reinen Windparks zu Hybridparks mit Speicher übergehen, zunehmend zum Unterscheidungsmerkmal.








