Die UKA-Gruppe aus Meißen hat im ersten Halbjahr 2026 Windprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 900 MW angekauft oder Beteiligungen übernommen. Die Projekte verteilen sich über ganz Deutschland und befinden sich überwiegend im frühen bis mittleren Entwicklungsstadium.
Die Zukäufe ergänzen ein Portfolio von derzeit rund 1,5 GW im Bau im Heimatmarkt. UKA kauft Projekte in allen Entwicklungsphasen – vom frühen Planungsstadium bis zur Baureife.
„Der Markt sortiert sich gerade neu. Wer heute ein Windprojekt in der Pipeline hat, kämpft mit steigenden Kosten, anspruchsvolleren Bankbedingungen und sinkenden Zuschlagserlösen. Das macht es für viele Entwickler wirtschaftlich sinnvoll, einen starken Partner an die Seite zu holen – ob für eine Kooperation oder für den Vollankauf”, erklärte UKA-Geschäftsführer Stefan Kath.
Entwickler, die über einen Verkauf oder eine Kooperation nachdenken, nennen laut UKA fehlende Liquidität, begrenzte personelle Kapazitäten oder den Wunsch, das Bau- und Betriebsrisiko nicht selbst zu tragen. Das inhabergeführte Unternehmen mit mehr als 26 Jahren Markterfahrung verfügt über Rahmenverträge mit Anlagenherstellern und hat in den vergangenen rund zwei Jahren Windenergieanlagen mit knapp 2 GW verbindlich bestellt. Mittelfristig will UKA mehr als 1 GW Windkraftleistung pro Jahr in Betrieb nehmen.








