Qualitas Energy hat mit dem Bau des Repowerings am Windpark Ingstetten in Baden-Württemberg begonnen und ersetzt fünf ältere Anlagen durch sechs moderne Turbinen. Der Standort liegt in der Gemeinde Ingstetten, rund 35 Kilometer südwestlich von Ulm.

Im Rahmen des Vorhabens werden fünf Anlagen des Typs NEG Micon NM 48 samt Fundamenten, Kranstellflächen und Zuwegungen vollständig zurückgebaut. An ihre Stelle treten sechs Enercon E-175 mit je 7 MW Leistung, womit der Windpark eine Gesamtleistung von 42 MW erreicht. Ein symbolischer Spatenstich am 29. Juli brachte Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammen, darunter den baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Michael Joukov und Ingstettens Bürgermeister Dieter Schmucker, neben dem Projektteam des Entwicklers und dem Bauunternehmen Stricker.

Nach Inbetriebnahme aller sechs Anlagen, die das Unternehmen bis Ende 2027 erwartet, soll der Windpark jährlich rund 28.000 Haushalte mit Strom versorgen können. „Durch den Ersatz älterer Turbinen durch moderne, leistungsstärkere Technik steigern wir die Effizienz deutlich und nutzen die vorhandene Windressource besser”, sagte Christopher Koller, Projektmanager von Qualitas Energy für Ingstetten.

Das Projekt spiegelt einen breiteren Wandel in der deutschen Onshore-Windkraft wider, in der das Repowering älterer Standorte angesichts knapper Flächen für Neubauten zu einem zentralen Weg für zusätzliche Kapazität wird. Qualitas Energy verfügt nach eigenen Angaben in Deutschland über ein Portfolio von mehr als 100 Windprojekten, mit einer Pipeline von 3 GW in fortgeschrittener Entwicklung und über 1 GW im Bau oder Betrieb.