Offshore-Wind entwickelt sich zu einer der verlässlichsten Stromerzeugungsquellen im polnischen Energiesystem. Dank modernster Turbinentechnologie erzielen neue Offshore-Windparks Kapazitätsfaktoren von 40 bis 50 Prozent, wie aus einer Pressemitteilung des Polnischen Windenergie-Verbands (PSEW) hervorgeht.
Diese Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt anderer erneuerbarer Energiequellen und spiegeln die Fortschritte in der Turbinenentwicklung und der Standortoptimierung wider. PSEW erklärt, dass diese Zahlen verbreitete Missverständnisse über die Zuverlässigkeit von Offshore-Wind in der polnischen öffentlichen Debatte widerlegen.
Der Ausbau der Offshore-Windenergie in Polen gewinnt an Fahrt: Der erste kommerzielle Offshore-Windpark des Landes — Baltic Power mit 1,2 GW Kapazität — befindet sich derzeit im Bau und soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 fertiggestellt werden. Das Projekt von PKN ORLEN und Northland Power wird nach seiner Inbetriebnahme rund 3 Prozent des polnischen Strombedarfs decken.
Polen verfügt über eine der größten Offshore-Windpipelines in der Ostseeregion, mit mehreren Projekten in fortgeschrittenen Entwicklungs- und Genehmigungsphasen. Die Pressemitteilung des PSEW ist Teil der breiteren Bemühungen des Sektors, auf Basis von Fakten eine informierte politische Debatte zu fördern — insbesondere im Hinblick auf künftige Ausschreibungsrunden und Netzplanung.
