ENERTRAG hat die erste Baustufe des Windprojekts Bütow II in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb genommen. Sechs Turbinen vom Typ Nordex N163 speisen nun Strom ins Netz. Die Stufe ist Teil eines umfassenden Repowerings, das Anlagen aus dem Jahr 1999 durch größere und ertragreichere Maschinen ersetzt.
Im gesamten Projekt Bütow ersetzt ENERTRAG 32 Altanlagen aus dem Jahr 1999 durch 14 Anlagen des Typs Nordex N163. Die Zahl der Turbinen sinkt um mehr als die Hälfte, während die installierte Leistung um rund das Fünffache steigt und der jährliche Energieertrag auf nahezu das Zehnfache wächst. Die aktuelle Inbetriebnahme umfasst die erste von drei geplanten Baustufen; zwei weitere folgen in den kommenden Jahren.
Mit den Gemeinden Bütow und Eldetal hat der Projektierer ein Beteiligungsmodell vereinbart, das Kommunen und Anwohner an den Projekterlösen beteiligt. Zusätzlich steht ein Strombonus bereit, der in Kooperation mit den Stadtwerken Malchow als regionalem Energiepartner umgesetzt wird; die Registrierung erfolgt online.
Ines Jesse, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns, erklärte, das Projekt zeige das Potenzial des Repowerings: mehr erneuerbare Energie mit weniger Anlagen, größeren Abständen und unter Beteiligung der Menschen vor Ort. Robert Vogt, Regionalleiter von ENERTRAG, betonte, der Ersatz von 32 älteren durch 14 moderne Anlagen sei ein Bekenntnis zur Region, das auf echter Beteiligung beruhe und nicht auf Versprechen.
Mecklenburg-Vorpommern an der deutschen Ostseeküste ist ein Schwerpunkt für den Ausbau der Onshore-Windenergie. Das Repowering älterer Standorte gewinnt an Bedeutung, um die Erzeugung zu steigern, ohne nennenswert neue Flächen in Anspruch zu nehmen.






