Eurowind Energy hat zwei Onshore-Windprojekte in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit einer Gesamtleistung von 86,7 MW erworben. Beide sind bereits nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigt.

Der Standort in Brandenburg umfasst sieben Windenergieanlagen mit zusammen 43,5 MW. Das Projekt in Mecklenburg-Vorpommern entfällt auf sechs Anlagen und 43,2 MW.

Das Unternehmen ordnet die Transaktion in ein herausforderndes Marktumfeld ein, geprägt von gestiegenen Finanzierungskosten, regulatorischen Veränderungen und intensivem Wettbewerb um genehmigte Projekte. „Die erfolgreiche Akquisition dieser beiden genehmigten Windparks zeigt, dass wir auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld handlungsfähig sind und unsere Wachstumsstrategie konsequent umsetzen”, sagte David Christopher Stahl, Geschäftsführer Deutschland.

Die Finanzkraft von Eurowind Energy beruht auf der langfristigen Partnerschaft mit Blackstone, die dem Unternehmen nach eigenen Angaben den Erwerb von Projekten unterschiedlichster Entwicklungsstadien sowie von Bestandsanlagen und Windparks erlaubt. „Unsere Kapitalstärke und unsere langjährige Erfahrung ermöglichen es uns, Projekte flexibel zu übernehmen und erfolgreich weiterzuentwickeln”, ergänzte Stahl.

Der in 16 europäischen Märkten aktive Entwickler baut und betreibt Wind-, Solar- und Hybridprojekte und begleitet sie von der Flächensicherung über Planung und Genehmigung bis zu Bau und langfristigem Betrieb.

Genehmigte, aber nicht gebaute Projekte sind in Deutschland zu einer eigenen Anlageklasse geworden. Die Genehmigungswarteschlange hat sich verlängert, und Entwickler mit günstigerem Kapital kaufen zunehmend fertige Pipelines, statt sie selbst zu entwickeln. Beide erworbenen Standorte liegen im Nordosten — in jenem Teil Deutschlands, in dem der Onshore-Ausbau am engsten mit der Netzkapazität im Ostseekorridor verknüpft ist.