Eine von Ørsted in Auftrag gegebene und auf der Windenergiekonferenz PSEW 2026 in Świnoujście vorgestellte Umfrage zeigt, dass über 85 Prozent der Polen den Ausbau erneuerbarer Energien befürworten, während mehr als 55 Prozent die Offshore-Windkraft für teurer und weniger effizient halten, als sie tatsächlich ist. Die Studie „Fact Over Perception: The Real Value of Offshore Wind“ verweist zudem auf eine Lücke zwischen der wahrgenommenen und der tatsächlichen Energieunabhängigkeit.
Agata Staniewska-Bolesta, Geschäftsführerin von Ørsted Polen, argumentierte, dass große Mengen Offshore-Strom nach Eintritt in den Großhandelsmarkt die Strompreise schrittweise senken werden und der hohe Auslastungsgrad der Technologie die Energieunabhängigkeit stärkt — ein für Polen besonders wichtiger Punkt.
„Die polnische Wirtschaft beruht zu 45 Prozent auf importierten Rohstoffen für Energie und Kraftstoffe. Zugleich glauben 44 Prozent der Befragten, das Land sei vollständig energieunabhängig. Das zeigt, dass Energieunabhängigkeit in Polen nur als Schlagwort verstanden wird. Tatsächlich bedeutet sie, Energie aus lokalen Anlagen und lokalen Ressourcen zu erzeugen — und genau das leisten Erneuerbare, auch Offshore“, so Staniewska-Bolesta.
Ørsted baut gemeinsam mit PGE den größten Offshore-Windpark Polens, Baltica 2 (1,5 GW), der bis Ende 2027 sauberen Strom für 2,5 Millionen Haushalte liefern soll. Die PSEW 2026 fand vom 8. bis 10. Juni in Świnoujście statt.






