Der Projektentwickler UKA hat den Photovoltaik-Park Elsterheide im Norden des Landkreises Bautzen in Sachsen in Betrieb genommen. Die Anlage hat eine Leistung von 18 Megawattpeak (MWp); nach Angaben des Unternehmens lassen sich damit jährlich rund 15.000 Tonnen CO₂ einsparen, berechnet nach einer Methode des Umweltbundesamts (UBA).
Laut UKA vergingen von den ersten Ideen bis zum Betrieb etwa fünf Jahre. Der Aufstellungsbeschluss wurde im Dezember 2021 gefasst, der Bau begann im Februar 2026, Ende April wurden die ersten Module angeliefert, und Mitte Mai startete die Montage. Mitte Oktober ging der Park in Betrieb. Der Strom wird über das rund sechs Kilometer entfernte Umspannwerk Hoyerswerda ins Netz eingespeist.
Direkt neben dem Solarpark plant UKA einen Batteriespeicher. Der Genehmigungsantrag ist eingereicht, der Baubeginn ist für das kommende Jahr vorgesehen. Die Gemeinde Elsterheide erhält über die gesamte Laufzeit der Anlage Zahlungen nach dem Erneuerbare-Energien-Ertragsbeteiligungsgesetz, die sie im gesetzlichen Rahmen etwa für kommunale Infrastruktur, Veranstaltungen oder soziale Projekte einsetzen kann.
„Mit der Inbetriebnahme des PV-Parks Elsterheide wird sichtbar, was aus einer Idee und einem langen Planungsprozess entstehen kann“, sagte Projektmanager Marcus Prietzel. UKA mit Sitz in Meißen plant, baut, betreibt und verkauft Wind- und Photovoltaikparks, ergänzt durch Batteriespeicher. Die Kombination neuer Solarleistung mit Speichern wird in Deutschland zunehmend üblich und ist auch für Entwickler im gesamten Ostseeraum ein Thema.








