Scatec steigt in den rumänischen Onshore-Windmarkt ein und ergänzt ein überwiegend solar geprägtes Portfolio um eine neue Technologie und ein neues Land. Der norwegische Entwickler meldete für das zweite Quartal eine um 21 Prozent gestiegene Stromerzeugung.
Rumänien zählt zu den aktiveren Erneuerbaren-Märkten Mittel- und Osteuropas, mit erheblichem Windpotenzial in der Dobrudscha an der Schwarzmeerküste und einem Netz im Ausbau. Scatecs Schritt folgt einem Muster: Entwickler ergänzen etablierte Solarpositionen um Wind, um das Erzeugungsprofil innerhalb eines Marktes zu glätten.
Das Unternehmen gehörte im Berichtszeitraum zu den stärkeren Werten im RENIXX und legte um 7,2 Prozent auf 9,06 Euro zu.
Für das Baltikum und Polen ist die Relevanz wettbewerblich. Entwickler mit nordischem Kapital, die sich bis vor Kurzem auf Solar in Süd- und Osteuropa konzentrierten, weiten sich auf Wind aus — was die Zahl der Bieter um Netzkapazitäten und genehmigte Standorte in der gesamten Region erhöht.
Quelle: IWR Energieletter 34/2026.








