Die Staats- und Regierungschefs der Bukarester Neun und der nordischen Verbündeten trafen sich in Bukarest, um ihr gemeinsames Bekenntnis zur NATO-Ostflanke zu bekräftigen. Ostsee und Arktis wurden als Teil eines durchgehenden strategischen Kontinuums vom Schwarzen Meer nach Norden identifiziert. NATO-Generalsekretär und der ukrainische Präsident nahmen ebenfalls teil; die USA waren als Beobachter vertreten.

Die gemeinsame Erklärung verpflichtete die Unterzeichner ausdrücklich zum Schutz kritischer maritimer Infrastruktur und der Freiheit der Schifffahrt in der Ostsee und würdigte die Operationen Baltic Sentry und Eastern Sentry. Arctic Sentry wurde als Schritt hin zu einer stärkeren NATO-Präsenz in der Arktis begrüßt.

Russland wurde als die bedeutendste und dauerhafteste Bedrohung für die Sicherheit der Verbündeten eingestuft. Die Erklärung verurteilte russische Sabotageakte, Cyberangriffe, Hybridoperationen und Luftraumverletzungen. Alle Verbündeten verpflichteten sich, ihre Verteidigungsausgaben auf 5% des BIP zu steigern.

Zur Ukraine bekräftigten die Teilnehmer die Unterstützung für Kiews Souveränität. Ungarn registrierte eine konstruktive Enthaltung. Das nächste Gipfeltreffen soll in Polen stattfinden.

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