Die polnische Industrieentwicklungsagentur (ARP S.A.) und die TFK-Gruppe haben Absichtserklärungen mit PGE Baltica und ORLEN Neptun unterzeichnet — den beiden staatlich kontrollierten Entwicklern, die Polens Offshore-Wind-Projekte in der Ostsee vorantreiben. Die Vereinbarungen schaffen einen Rahmen für die Zusammenarbeit bei der Installation und Wartung von Unterseekabeln mithilfe eines Kabelverlegeschiffes (CLV), dessen Bau ARP und TFK in fortgeschrittener Vorbereitung befinden.
Der Zugang zu CLVs hat sich zu einem der zentralen Engpässe in der Lieferkette der Offshore-Windenergie in der Ostsee entwickelt. ORLEN Neptun entwickelt die Projekte Baltic East und Baltic West, PGE Baltica hat ein eigenes Portfolio im Aufbau. “Die Zeitpläne für Offshore-Wind-Projekte sind bereits eng”, sagte ORLEN-Neptun-CEO Janusz Bil. “Es ist entscheidend, dass wir das Tempo halten und den wachsenden Marktanforderungen gerecht werden.”
Die Initiative geht auf Wojciech Balczun zurück, heute Polens Minister für Staatsvermögen, der das CLV-Projekt während seiner Amtszeit als ARP-Präsident ins Leben rief. “Diese Partnerschaft sichert Synergie und ermöglicht den Aufbau neuer industrieller Kompetenzen”, sagte Balczun bei der Unterzeichnungszeremonie.
PGE-Baltica-Chef Bartosz Fedurek bezeichnete die Absichtserklärung als klares Signal für ein polnisches Kabelverlegeschiff und als Bekundung echten Interesses, die Einheit für PGEs Offshore-Projekte einzusetzen. ARP-Interimspräsident Daniel Ryczek betonte, das Schiff werde den inländischen Wertschöpfungsanteil in der zweiten Entwicklungsphase maximieren und Polens Position als Offshore-Dienstleister in Europa stärken.




