Das Offshore-Windprojekt Nordseecluster A von RWE hat eine wichtige regulatorische Hürde genommen: Die Zertifizierungsgesellschaft DNV hat den dritten Meilenstein nach dem Standard des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bestätigt. Mit der Freigabe ist der Weg für den Beginn der Turbinenmontage frei.

Nordseecluster A, bestehend aus den Teilprojekten NC 1 und NC 2, wird von RWE gemeinsam mit Norges Bank Investment Management in der deutschen Nordsee entwickelt. Es kommen 44 Turbinen des Typs Vestas V236-15,0 MW mit einer Gesamtleistung von 660 MW zum Einsatz; die vollständige Inbetriebnahme wird für Anfang 2027 erwartet.

Der DNV-Meilenstein bestätigt, dass die Entwurfsphase des Projekts — einschließlich der Pläne für Errichtung, Betrieb und Rückbau — die BSH-Anforderungen erfüllt. Es ist eine der Stufen, die deutsche Offshore-Projekte durchlaufen müssen, bevor der Bau auf See beginnen kann.

Nordseecluster A ist die erste Stufe des größeren Vorhabens Nordseecluster, das in den Phasen A und B bis zu 1,6 GW erreichen soll und damit zu den größten Offshore-Windprojekten Deutschlands zählt.

Für den Ostsee- und Nordseeraum erweitert das Projekt die deutschen Offshore-Kapazitäten, die das gemeinsame nordeuropäische Netz und die Lieferkette speisen. Dieselbe Vestas-Turbinenklasse und derselbe BSH-Zertifizierungsweg prägen heute eine neue Generation von Projekten in der gesamten Region.