Ørsted will die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2026 wieder aufnehmen; die erste Ausschüttung erreicht die Aktionäre 2027. Die vorgeschlagene Höhe soll im Geschäftsbericht 2026 genannt werden.
Die Ausschüttungen sollen auf moderatem Niveau beginnen und bis 2028 schrittweise steigen, wobei Ergebniswachstum Vorrang vor einer höheren Rendite hat. Zuletzt wurde im März 2023 eine Dividende gezahlt, bevor sie angesichts von Abschreibungen auf das US-Offshore-Portfolio ausgesetzt wurde.
Die Rückkehr folgt auf eine Kapitalerhöhung von rund 9,35 Milliarden US-Dollar und den Abschluss eines Verkaufsprogramms, die gemeinsam die Bilanz gestärkt haben. Ørsted sieht sich zudem weiterhin auf Kurs zur Finanzprognose 2026.
Für die Ostsee ist weniger die Ausschüttung das Signal als die Investitionsfähigkeit. Ørsted ist neben PGE Partner bei Baltica 2, wo die Turbineninstallation 2027 ansteht; die Finanzlage bestimmt, wie offensiv das Unternehmen in kommende polnische und deutsche Runden bieten kann. Wer die Dividende zurückholt, hält seine Baupipeline für durchfinanziert.
Quelle: IWR Energieletter 33/2026 und Unternehmensmeldungen.








