Alterric hat bei der Mai-Ausschreibung der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land Zuschläge für alle sechs eingereichten Projekte mit zusammen 242 MW erhalten. Die Ausschreibung war 2,6-fach überzeichnet.

Die erfolgreichen Projekte verteilen sich auf fünf Bundesländer. Vier sind Neubauprojekte: Apensen in Niedersachsen, Welsches Lied in Hessen, Osterfeld in Sachsen-Anhalt und Durmersheim in Baden-Württemberg. Hinzu kommen zwei Repowering-Projekte: Bentstreek in Niedersachsen und Ebendorf in Sachsen-Anhalt. Alle sollen 2028 ans Netz gehen, einige werden gemeinsam mit Partnern realisiert.

„242 Megawatt neue Erzeugungskapazität in fünf Bundesländern zeigt erneut, dass wir deutschlandweit von Niedersachsen bis Baden-Württemberg wettbewerbsfähige Projekte entwickeln”, sagte Alterric-CEO Frank May. „Auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld sind wir in der Lage, unsere umfassende Projektpipeline weiter umzusetzen.” Damit die Windbranche weiter erfolgreiche Ausschreibungen realisieren könne, brauche es stabile Rahmenbedingungen für Investitionen und gesicherte Netzanschlüsse.

Besonders bemerkenswert ist der Zuschlag für Durmersheim, da Windprojekte in Baden-Württemberg wegen der topografischen und planerischen Bedingungen als besonders anspruchsvoll gelten. Alterric, ein Gemeinschaftsunternehmen der Aloys Wobben Stiftung und der EWE AG, betreibt über 2.500 MW und verfügt über eine Projektpipeline von mehr als 11.000 MW in Deutschland, Frankreich und Griechenland.