Der Bremer Projektentwickler wpd hat sich in der jüngsten Onshore-Windausschreibung der Bundesnetzagentur (BNetzA) Zuschläge über insgesamt 156,9 MW gesichert. Das Unternehmen erzielte die Zuschläge in einer Runde, die von intensivem Wettbewerb und sinkenden Zuschlagswerten geprägt war.

Die Ausschreibung war deutlich überzeichnet. Einer ausgeschriebenen Menge von 2.495 MW standen 628 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 6.409 MW gegenüber, von denen 270 Gebote mit insgesamt 2.499 MW einen Zuschlag erhielten. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert sank auf 5,06 Cent pro Kilowattstunde und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Einführung des aktuellen Gebotsverfahrens, was den anhaltenden Preisdruck im deutschen Markt unterstreicht.

“Mit 156,9 Megawatt bezuschlagter Leistung haben wir in einem außerordentlich anspruchsvollen Markt ein sehr starkes Ergebnis erzielt”, sagte Hartmut Brösamle, Geschäftsführer der wpd GmbH. Er führte das Ergebnis auf die Qualität der Projektentwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit des Portfolios zurück.

wpd hatte bereits in der vorherigen Ausschreibungsrunde rund 300 MW erhalten und baut derzeit mehr als 1 GW Onshore-Wind in Deutschland. Das 1996 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt Wind- und Solarprojekte in 32 Ländern, darunter Märkte rund um die Ostsee, und verweist auf eine Gesamtpipeline von rund 38.545 MW Onshore-Wind und 8.015 MW Solar.