Der sichere Zugang zu Kraftstoff und Energie ist für Abschreckung und Verteidigung der NATO von zentraler Bedeutung. Das sagte die stellvertretende Generalsekretärin des Bündnisses, Radmila Shekerinska, am 10. Juni 2026 auf der jährlichen FuelsEurope-Konferenz in Brüssel.

Shekerinska betonte, dass die Verteidigung von einer unterbrechungsfreien Versorgung mit Kraftstoff und Energie abhänge und dass Lieferketten sicher, widerstandsfähig und in der Lage bleiben müssten, militärische Operationen im Krisenfall zu unterstützen. Sie forderte, strategische Verwundbarkeiten zu verringern und den Schutz kritischer Energieinfrastruktur zu stärken.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Verteidigungs- und Energiesektor bleibe für die Sicherheit und Resilienz des Bündnisses unverzichtbar, fügte sie hinzu.

Die Botschaft hat im Ostseeraum besonderes Gewicht, wo die Sicherheit von Seekabeln, Pipelines und einer wachsenden Zahl von Offshore-Windparks nach mehreren Vorfällen an der Infrastruktur am Meeresgrund in den Mittelpunkt der Verteidigungsplanung gerückt ist.