Die Nordex Group hat vom deutschen Projektentwickler UKA (Umweltgerechte Kraftanlagen) Aufträge über insgesamt rund 700 MW erhalten. Die Ende Juni platzierten Bestellungen umfassen 100 Anlagen der Typen N175/6.X und N163/6.X mit einer Nennleistung von jeweils 7 MW für mehrere Projekte in verschiedenen Bundesländern.
Neben der Lieferung der Turbinen beinhalten die Aufträge mehrjährige Service- und Wartungsverträge, die einen langfristigen Betrieb der Anlagen sichern sollen. Die Turbinen basieren auf der Delta4000-Plattform von Nordex.
Der Entwickler brachte die Aufträge mit jüngsten Ausschreibungsergebnissen in Verbindung. „Die erfolgreichen EEG-Zuschläge aus der Augustrunde 2025 sowie der Februarrunde 2026 schaffen die Grundlage für diese nächste große Charge”, sagte Gernot Gauglitz, CEO der UKA-Gruppe, und ergänzte, das Unternehmen sei auf Kurs, ein Gigawatt Windenergieleistung in einem einzigen Kalenderjahr zu errichten. Karsten Brüggemann, Vice President Region Central bei Nordex, bezeichnete UKA als einen der wichtigsten und verlässlichsten Partner des Herstellers.
UKA hat derzeit rund 1,6 GW Onshore-Windleistung im deutschen Heimatmarkt im Bau. Nordex, gegründet 1985, hat bislang mehr als 64 GW Windleistung in über 40 Märkten in Betrieb genommen und erzielte 2025 einen Konzernumsatz von rund 7,6 Mrd. Euro.
Der Auftrag unterstreicht die anhaltende Stärke der deutschen Onshore-Wind-Pipeline – ein wesentlicher Bestandteil der breiteren Energiewende in der Ostseeregion und den benachbarten Märkten.








